Erstsemester-Blog

Angela Westphal (Ersti 2011)Angela Westphal (Ersti 2011)  |  23. November 2011, 22:14

Fragebogen – Der Königsweg in der empirischen Sozialforschung?

Das ben genannte Modul ist der Knaller! Ich glaube, neben dem PB 49 – Hören-Lernen-Inklusion, ist es das spannenste Modul was ich dieses Semester belegt habe.

Zugegebener Maßen, mit der Vorlesung kann ich nicht viel anfangen. Das liegt jedoch nicht am Stoff, auch nicht am Dozenten nur an der Art, wie unser Dozent das Wissen vermittelt. Ich bräuchte erst Mal die Fakten, aber die kommen nicht deutlich rüber, oder ich schnall es einfach nicht… Stattdessen erklärt uns Prof. Dr. Speck die Fakten anhand von Beispielen, bzw. eigenen Erfahrungen. An sich eine gute Sache, aber wie gesagt, mir fehlen zuerst die Fakten. Aber da der Stoff an sich, zumindest noch, ganz gut verständlich ist geht das alles.

Richtig toll ist aber das Seminar dazu. Erst einmal finde ich unsere Dozentin richtig nett und sie ist sehr motiviert bei der Sache, was immer gut ist. Und dann führen wir im Seminar selbst in kleinen Gruppen eine Forschung durch. So üben wir den Umgang (=von A-Z (Thema finden, Fragestellung formulieren, Unter- und Oberfragen, usw.)) mit den qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden direkt in der Praxis und das, was in der Theorie vermittelt wird, wird gleich gefestigt.

Zwar scheint mir dieses Modul durch diese Seminararbeit am umfangreichsten und arbeitsintensivsten, aber bisher macht es Spaß und ich nehme was mit wenn ich aus dem Seminar komme (das sieht in anderen Modulen (noch) anders aus).

So viel zu diesem Modul und endlich habe ich auch die Modulformulierung verstanden… Keine Ahnung, was ich da immer drin gelesen habe, aber erst vor kurzem wurde mir klar, dass mit Fragebogen DIE Forschungsmethode (Quantitativ) gemeint ist und die Frage danach eben die Frage ist, ob dies die beste Methode ist. Manchmal, Frau Westphal, stehen Sie auch echt auf dem Schlauch…

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