Erstsemester-Blog

Annika Schimmelpfennig (2011)Annika Schimmelpfennig (2011)  |  11. Juni 2012, 18:24

Exkursionen 1 & 2 … und was sonst noch so wichtig ist :-)

At least we survived … Diese wunderbare Aufnahme stammt vom METALLICA-Konzert bei Rock am Ring. Metallica. Whoohoo!! Leider waren wir nicht so hardcore, uns bereits am Nachmittag in den ersten oder zweiten Wellenbrecher zu drängen, um spät abends um 23:15 dann Metallica sehen zu können. Wir waren “erst” gegen 19:30 dort, bei Tenacious D, und waren dann nicht Assi genug, um uns bis nach vorne zur erstmöglichen Absperrung durchzukämpfen. So konnten wir James Hetfield, Lars Ulrich und Co. nur aus gefühlt 5 km Entfernung genießen. Das Foto hat die höchste Zoom-Stufe, die meine kleine Pocket-Kamera hergab. Und ist entsprechend Sch***-Qualität, da kann selbst Tante Photoshop nicht mehr viel rausholen.

 

Aber trotzdem war es endgeil. Und die Nacht danach, beim Hosenkonzert, ebenso. Okay, mal abgesehen von der wirklich anstrengenden und gefährlichen Heimreise von 0:15 bis 6:00 Uhr und der anschließenden Klausur um 10:00 Uhr. Aber hey, ich glaube, sie ist gar nicht so schlecht gelaufen ^_^

 

 

 

 

 

Die Woche drauf war einfach nur hart. 5 Tage Anarchie gehen nicht spurlos an einem vorbei, der plötzliche Alkoholentzug und

Rundblättriger Sonnentau

der gestörte Schlafrhythmus tun ihr übriges. Und letzten Freitag dann unsere erste Exkursion in “Flora”. Es hätte echt nett werden können. Vormittags schien die Sonne, die Sparkassenanzeige verkündete 26°C und ich hatte Kekse mit. Nur leider begann es genau dann zu regnen, als wir in den Krusenbusch gingen und hörte wieder auf, als wir knappe 2 Stunden später, völlig durchnässt und voller Schlamm, wieder nach Hause fuhren. Vorbereitung auf  Costa Rica, nannte es meine Freundin. Nur dass der Regen dort sicher wärmer sein wird. Hoffe ich. Aber alles in Allem war es ganz gut. Wir haben sogar den rundblättrigen Sonnentau gefunden (eine fleischfressende Pflanze) und auch sonst fand ich es sehr nützlich und hilfreich, in Anbetracht der Tatsache, dass wir bis zur Klausur die Merkmale von etwa 30 Familien kennen müssen. Nur der Regen nervte.

Am Tag drauf, um 9:00 uhr, folgte sogleich die erste “Fauna”-Exkursion in den nichtöffentlichen botanischen Garten der Uni im Küppkersweg. Aufgabe: in einem Team aus 5 Personen möglichst viele verschiedene Insektentaxa zu fangen. Nach anfänglichem Ekel war die Jagdlust bei den meisten jedoch schnell geweckt und so rannten wir mit Mundsauger, Kescher und modifiziertem Laubsauger durch bestimmte, abgesteckte Bereiche. Im Nachhinein im Labor sollten die Tiere gezählt und möglichst weit bestimmt werden. Das ging eigentlich recht flott und unsere Gruppe teilte sich mit einer anderen den ersten Platz. Sinn des Zählens war es jedoch nicht nur, die besten Jäger herauszufinden, sondern auch, um etwas für die Behörden zu haben. Denn auch wenn die Tiere nicht geschützt sind, ist eine Entnahme verboten. Soll heißen: Wenn der kleine Hobby-Entomologe ein paar Hummeln und Ameisen fängt, ist das kein Problem, aber wenn eine (mehr oder weniger) wissenschaftliche Gruppe systematisch ein Gebiet durchkämmt, muss das beantragt, genehmigt und dokumentiert werden. Die Behörde will also Zahlen haben, welche Gruppen/Arten gefangen wurden und wie viele. Richtig so.

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