Erstsemester-Blog

Annika Schimmelpfennig (2011)Annika Schimmelpfennig (2011)  |  26. Februar 2012, 14:09

Modulbewertung Teil 3: Allgemeine Biologie

Freitag war also vorerst die letzte Prüfung. Und ich muss sagen, dass die gar nicht so schwer war. Bestehen kann man sie sicher, wenn man die Tutorenzettel alle fleißig mitgemacht hat und sich ein wenig für die Materie interessiert. Die ganzen wirklich fiesen Fragen wurden nicht gestellt. Ich hätte z.B. ein Problem gehabt, wenn nach den ganzen Erdzeitaltern gefragt worden wäre, wann ein Massenaussterben stattfand und wann eine Artenexplosion und warum. Es gab viele Ankreuzaufgaben und auch der Biologie-Didaktik-Teil war genau DAS, was sie gesagt hatte, was drankommt: “So, wäre ich jetzt Frau Gerlach, hätte ich hier einen roten Punkt dran gemacht …” Sie hatte genau 3 imaginäre rote Punkte gehabt. Und genau drei Fragen kamen dran. Zu jedem Punkt eine. Je eine ziemlich Oberflächliche, nicht sehr schwere.

Das Modul an sich macht eigentlich Spaß. Am Anfang kamen Themen dran, die mich gar nicht interessiert hatten und die ziemlich … unspektakulär vorgetragen wurden. Der Wechsel der Dozenten ist erst mal gewöhnungsbedürftig und ich glaube, jeder hatte so seine Lieblinge (Ich hätte mir gewünscht, dass alle Vorlesungen nur von drei bestimmten Professoren gemacht worden wären – die fand ich am besten). Die Themen sind Oberflächlich und reißen alles ein wenig ab.

Sehr gut fand ich, dass die Themen sich mit anderen Module überschnitten – Während wir Zoologie hatten, war Phylogenie und Artenvielfalt auch in AllgBio Thema. Das gleiche mit Botanik (das hat mir in beiden Klausuren sehr geholfen! Vor allem, weil ich drei komplette Vorlesungen nicht mehr nacharbeiten musste, weil ich das gleiche schon für Botanik gelernt hatte. Sehr vorteilhaft!)

Die Tutoren haben sich die Mühe gemacht und zu jeder Vorlesung einen Fragebogen erstellt – Nachbereitung vorgekaut, sozusagen. Die Fragebogen bezogen sich auf die aktuelle Vorlesung und enthielten ebenso alte Klausurfragen. Im Tutorium wurden nicht nur die Fragen geklärt, sondern auch noch auf andere komplizierte Sachverhalte eingegangen. Gut fand ich vor allem, dass man sich nicht wirklich an das Tutorium halten musste, in dem man eingetragen war. Ich hätte eigentlich DO nach Spanisch Tutorium gehabt, aber da bin ich nur einmal gewesen. Zum einen weil es einfach Megaanstrengend war, nach den 4 Stunden sich noch mal zu konzentrieren und zum anderen war meine Freundin im Montagstutorium auch “allein”, also mit niemanden aus unserer Clique. Weil sich nämlich die meisten das Tutorium gespart hatten. Also bin ich mit ihr montags nach Chemie hingegangen. War kein Problem. Unser Tutor war nett und ist auch auf unsere anderen Fragen eingegangen.

Eigentlich hätte das Modul, weil hier Arbeitsaufwand zu den KP mal entsprechend war, und weil es wirklich interessante Inhalte hat, 10 von 10 Collegblöcken kriegen können. Aber irgendwie hatte es mich doch nicht wirklich umgehauen. Die ersten Wochen waren derart langweilig, dass ich schon überlegte, nicht mehr zur Vorlesung zu gehen. Aber dann wurde ja doch noch alles gut. 9 von 10 Studentenparties (der Reset vorgestern war erfolgreich XD).

Jetzt hoffen wir alle, dass die Ergebnisse, die innerhalb von 5 Wochen kommen sollen, noch VOR der Nachklausur feststehen. Sonst wärs nämlich echt fies …

PS: Wegen Chemie will ich erst warten mit der Modulbewertung. Scheint nämlich noch eine unangenehme Überraschung auf uns zu lauern… aber wir werden sehen.

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