Erstsemester-Blog

Jens Hessels (Ersti 2011)Jens Hessels (Ersti 2011)  |  1. November 2011, 23:02

Ab ins kalte Wasser!

Nach drei Wochen Vorkurs und O-Woche ist das Semester “richig” angefangen -und das an einem Samstag um 15 Uhr. Denn um genau diese Zeit wurden die Seminare zum Professionalisierungsbereich 6 freigeschaltet (ein PB-Bereich der für Lehramtsstudenten Pflicht ist).  Und so hing ich um kurz vor drei an meinem PC und wartete daraf endlich auf den “An der Veranstaltung teilnehmen”-Button zu klicken. Und es hat geklappt! :) Nur wer 5 Minuten später kam musste sich etwas anderes suchen oder hoffen über eine Warteliste zugelassen zu werden.

Am Montag ging es dann endlich los. Meine erste richtige Veranstaltung war ein Seminar zum Grundpraktikum Physik. Das ging schon damit los, dass der Raum völlig überfüllt war. Das störte so einige – einen scheinbar so sehr, dass er spontan ohnmächtig wurde ;)   (keine Angst, es geht der Person besser)

Was ich jetzt schon sagen kann, ist dass alle Profs, Mentoren, Tutoren und Seminarleiter unglaublich nett sind und ihre Sache super machen.

Ein kleines Highlight war für mich die Pädagogik-Vorlesung. Da ich das Modul ja als einer der wenigen Erstsemster schon jetzt gewählt habe, saß ich alleine als Ersti zwischen den höheren Semestern.  Passend dazu fiel mir noch eine Sache ganz besonders auf:

Umso später man zu einer Vorlesung kommt, desto weiter vorne muss man sitzen. Das ist für mich kein Problem. Als Pendler zwischen Wechloy und Haarentor komm ich meist als einer der letzten und muss desshalb weiter vorne sitzen. Da ich als Brillenträger sowieso lieber weiter vorne sitze ist das kein Problem.  Nun scheinen Physiker eine Ausnahme zu bilden. Man kommt meist so früh wie möglich um möglichst weit vorne zu sitzen.

Eine weitere Erkenntnis – getreu dem Motto “Du weiß erst was du an einer Sache hast, wenn sie nicht mehr da ist” – ist, wie wichtig ein Fahrrad in Oldenburg ist. Es ist und bleibt Hauptverkehrsmittel aller Studenten. Als ich hier hergezogen bin, war ich so stolz auf mein 20 Jahre altes Hollandrad, bis ich schon im Vorkurs feststellen musste, dass ich nicht der einzigste mit einem schwarzen Hollandrad bin und man desshalb gerne sein fahrrad suchen darf. Aber dagegen gab es eine einfache Lösung – seitdem hat mein Fahrrad die schönsten blaue Streifen von Oldenburg-City. :)

Wer sich heute schon gewundert haben sollte, welcher geistig verwirrte Typ sein Fahrrad quer über den Campus trägt, dann war ich das. Nach einer leichten Kollision mit einer Freundin, ist leider nicht mehr viel von meinem Vorderrad überiggeblieben.  Und nun sitze ich hier, ohne Rad, und muss mir übelegen wie ich genauso schnell von A nach B komme.

Ich schließe diesen bunten Bericht, mit der Aussicht auf einen langen, langen Unitag morgen und bedanke mich an dieser Stelle, bei all den Leuten die sich auch so zahlreich positiv über diesen Blog geäußert haben.  Und ich vespreche an dieser Stelle, bald endlich mal Fotos hochzuladen und auch mal das alltägliche Studentenleben, neben der Uni, mit reinzubekommen.

In diesem Sinne: Cape Noctem ;)

 

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