Erstsemester-Blog

Jessica Köske (Ersti 2009)Jessica Köske (Ersti 2009)  |  3. September 2010, 16:50

Studienpfade in den Umweltwissenschaften

Ich möchte nur kurz die (bisher) vier Studienpfade vorstellen, für die man sich entscheiden kann, wenn man Umweltwissenschaften studiert. Bei uns war auch vielen bis vor kurzem immernoch nicht klar, was man eigentlich für Möglichkeiten hat, obwohl wir uns bald entscheiden müssen.

Den Studienverlaufsplan gibt es hier: Studienverlaufsplan

Man muss im Laufe seinen Studiums also 3 aus 7 (Küstengeobiosysteme fehlt in der Darstellung) 9 KP-Modulen wählen und 3 aus 8 10KP-Modulen. Dazu kommt noch der Professionalisierungsbereich, in den die Bachelorarbeit, das Kontaktpraktikum, die Projektstudie und frei wählbare Module fallen.

Es gibt (bisher) vier Studienpfade:

1. Analytik

Im Studienpfad Analytik sollte man aufjedenfall die Chemie (Organische/Naturstoffchemie, Geochemie) Module nehmen, dazu kann man wählen aus  Physik, Hydrologie & Bodenkunde, Modellierung, Küstengeobiosysteme und Biologische Meereskunde, Hydrogeologie, Umweltphysik.

Für diesen Pfad ist ausserdem die Projektstudie Analytik vorgesehen.

2.  Modellierung

Hier sollte man unbedingt die Modellierung- und Physik-Module wählen. Man kann sich dann noch entscheiden, ob man  Hydrologie&Bodenkunde oder Chemie oder Küstenbiogeosysteme machen möchte.

Zu diesem Studienpfad gehört die Projektstudie Umweltmodellierung

3. Landschaftsökologie

a) Modellierung

Anstatt Physik, wie im Studienpfad Modellierung, wählt man Ökologie. Hier hat man kaum Spielraum, denn vorgeschlagen ist von den 9KP-Modulen noch Modellierung und Bodenkunde&Hydrologie&Ökosystem. Nur bei den 10KP Modulen kann man sich zwischen Fließgewässer- und Vegetationsökologie entscheiden, “verpflichtend” ist in diesem Pfad dann noch Geochemie und Bodenkunde&Hydrologie.

b) Ökologie und Planung

Der wohl beliebste Pfad ;) . Man sollte Ökologie, Umweltplanung&Umweltrecht und Bodenkunde&Hydrologie&Ökosystem wählen. Bei den 10KP Modulen ist Raumentwicklung “vorgeschrieben” und man kann wählen aus Vegetations- und Fließgewässerökologie, Raumnutzungskonflikte und Bodenkunde&Hydrologie.

Zu diesen zwei Pfaden gehört die Milieustudie Naturschutz.

Alle vorgeschlagenen Studienpfade sind freiwillig und man muss sich keinesfalls daran halten. Allerdings macht es Sinn die Module so zu wählen, weil man damit auf einen Masterstudiengang und/oder auf ein bestimmtes Berufsfeld hinarbeiten kann.

Die meisten Studenten halten sich an diese Pfade. Wenn wir Glück haben, dann bekommen wir sogar bald noch zwei weitere Pfade und neue Module mit Änderung der Studienordnung.

Unter Punkt 17 kann man die Studienpfade in der  Studienordnung nachlesen und sich informieren.

Ich wollte mich eigentlich auch an meinen Studienpfad (Analytik) halten, hab’ dann aber kurzerhand Physik doch rausgeschmissen (sorry, aber das ist einfach nicht mein Fach) und mich stattdessen in die Ökologie Vorlesung eingetragen. Da ich mich in Richtung aquatische Ökologie orientieren werde, passt das ja vielleicht auch wieder zu Meereschemie, Mikrobielle Ökologie und Küstenbiogeosysteme.

Ich habe mich auch vorher bei einem Lehrenden informiert, ob das so Sinn macht und ich damit noch in den Masterstudiengang Marine Umweltwissenschaften komme. Klappt. Ich freu’ mich drauf :)

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