Erstsemester-Blog

Linda Scheffler (Ersti 2011)Linda Scheffler (Ersti 2011)  |  15. Dezember 2011, 02:06

Long time no write!

Es tu mir sooooo leid, dass ich sooooo lange meinen armen Blog hab hungern lassen! Es gab einfach ein paar persönliche Umstände, die es zu überwältigen galt (vor allem mein Umzug in die wunderbare WG), aber nun bin ich endlich da – also so richtig da da. Wenn ich ab sofort nicht mindestens einmal die Woche schreibe, seid ihr herzlich dazu eingeladen, mich mit bösen Kommentaren zu bewerfen! ;-)

Es ist riiiichtig, richtig viel passiert in den letzten Wochen. Die Uni nimmt mich mittlerweile richtig in Anspruch: Ich bin entweder IN der Uni oder sitze am Schreibtisch und erledige etwas FÜR die Uni. Meistens macht es Spaß, manchmal ist es aber auch ödes Pflichtlernen von Sachen, die mich später nicht im Geringsten jucken werden (so muss ich in der Anglistik z.B. das Modul der Fachdidaktik zwei Semester lang belegen, obwohl ich nicht auf Lehramt studiere). Aber hey, man muss das Ganze auch mal positiv betrachten: “Langeweile” wird langsam zum Fremdwort ;D

Im Gegensatz zu den ersten Wochen finde ich mich mittlerweile recht gut mit den Vorlesungen zurecht: So langsam kann man zwischen Information und Geschwafel unterscheiden :-D Es ist einfach eine ganz eigene Art, mit Input berieselt zu werden. Gut, weil man einfach anonym in der Masse verschwinden kann, wenn man die Konzentration verliert und schlecht, weil kaum bis kein Raum für individuelle Verständnisfragen vorhanden ist. Diese können in den Übungen und Tutorien geklärt werden, aber bis dahin hat man die Fragen meistens schon wieder vergessen (an dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es durchaus hilfreich ist, die PowerPoint-Präsentationen seinen Studenten – AUCH in der Fachdidaktik – per stud.IP zur Verfügung zu stellen! :-) )

Die endlos scheinende Einführung in die Gender Studies hat auch seit langem ein Ende ;-)  In jeder Sitzung wird ein neues Thema auf einer wissenschaftlichen Textgrundlage behandelt (z.B, Weiblichkeit als Maskerade, Fetischismus, Gender in den Literaturwissenschaften/ Naturwissenschaften/ Kunstwissenschaften, Sexualität im 17./ 19. Jahrhundert and so on). Mal echt spannend, mal weniger interessant. Besonders interessant fand ich bisher die Entwicklung der “Begriffe” (Wenn ich jetzt von Signifikant und Signifikat spreche, verstehen die meisten eh nur Bahnhof, oder? :-/) Mann und Frau, wie sich also die Idee der “typischen Frau” und des “typischen Mannes” entwickelt hat. Da kommen manchmal Tatsachen zum Vorschein, bei denen man echt Augen macht und echt den Kopf über die Menschheit schüttelt.

So. Das war’s erstmal als kurzen Überblick über mein studentisches Leben der letzten Wochen. Bis in ein paar Tagen, meine Lieben! x

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