Erstsemester-Blog

Tobias KochTobias Koch  |  31. Oktober 2010, 22:51

Abenteuer Woche I

Hi Ho,

Vorweg, ich bin nicht so gut in Rechtschreibungssachen, also bitte ich das gleich zu entschuldigen!

es ist Sonntagabend und was liegt da näher als hier einen rauszubloggen und die 1. Woche an der Uni einmal revue passieren zu lassen. Wie ich ja im ersten Eintrag schon geschrieben habe musste ich direkt am Montag um 8 Uhr im Hörsaal A14 antreten. War ja nicht alleine; laut StudIP (also dem Lernmanagementsystem ;) ) haben sich für die VWL Vorlesung 513 Teilnehmer eingetragen. Dementsprechend voll war es im Hörsaal und nicht jeder hatte das Vergnügen der Vorlesung im sitzen zu folgen. Ich, vorbildlich und naiv wie ich man so ist am ersten Tag, war natürlich knapp eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn am Hörsaal. Das war aber auch dann so ziemlich das erste und letzte mal das man so früh dadrin gehockt hat. In den Vorlesungen der nächsten Tage, wo auch nicht mehr so viele Leute da waren, ging man dann höchsten eine viertel Stunde vor Vorlesungsbeginn in den Saal. Erwähnt sei hier auch mal, dass wenn im StudIP steht das die Vorlesung um beispielsweise 8 Uhr anfängt, die in wirklichkeit erst um viertel nach 8 anfängt und wenn da steht das die Vorlesung um 10 Uhr endet, dann endet diese in Wirklichkeit um viertel vor 10, verrückt, aber das ist so ! Wäre es anders könnte man den Campus auch gar nicht schnell genug wechseln.

Ja, gut, wie muss man sich so eine Vorlesung vorstellen? Also man hockt da, wie im Kino, wobei die erste Vorlesung mehr an eine Legebatterie erinnert hat, und lauscht dem Professor. Da in der ersten Woche die Vorlesungen grade erst beginnen (was ja auch Sinn ergibt) wurden zunächst organisatorische Dinge geklärt. Zum Beispiel wie man sich für die Übungen/Tutorien anmeldet. Also Tutorien sind halt Übungen, Erläuterungen etc. zur Vorlesung in kleineren Gruppen, deren Platzzahl allerdings begrenzt ist. So hab ich das zumindest verstanden. Naja, wie dem auch sei, also inhaltlich wurde die erste Woche nicht sonderlich viel gemacht. Ausnahmen sind jedoch die Fächer wo zwei Vorlesungen in der Woche anstehen. Bei mir sind das einmal VWL und Analysis I. Wobei lezteres schon ziemlich rund geht. Ich brauche bei solchen Verständnissachen ein bisschen länger und Mathe gehört dazu. In Mathe gab es auch schon den ersten Übungszettel, der binnen einer Woche möglichst richtig gelöst werden sollte.

Hier mal ein Bild meines Stundenplanes:

Ich muss hier unbedingt nochmal erwähnen wie die Schlachten um die Tutoriumsplätze aussehen. Also man muss sich da im Internet für eintragen, beim sogenannten StudIP und die Plätze werden zu einem gewissen Zeitpunkt freigestaltet. So wurde beispielsweise das Tutorium für “Einführung in die Berufs- und Wirtschaftspädagogik” am Montagabend um 18. 00 uhr freigeschaltet. Klingt alles noch ganz ruhig. Allerdings sitzen zum Zeitpunkt der Freischaltung alle Teilnehmer der Veranstaltung vorm PC, drücken wie die Verrückten F5, bis der goldige Zeitpunkt da ist und man auf den entsprechenden Termin klicken kann. Der Haken an der ganzen Sache ist, dass wenn halt alle Teilnehmer gleichzeitig vorm Computer hocken und eifrig am aktualisieren sind, dann macht das Internet irgendwann nicht mehr mit. So wars bei mir zumindest. Somit kullern die, durch Nervosität aufgetretenen, Schweißperlen die Stirn herunter, während sich die digitale Uhr auf dem Computer dem Zeipunkt der Freischaltung nähert. Ich habe nicht immer Glück gehabt. BWL und Managerial Accounting hätte ich gerne an anderen Terminen gehabt, aber das Leben ist ja auch kein Ponyhof !

Ja, was gab es denn sonst noch so die Woche?

Also mit einer Gruppe Erstis wurde der Lyrikabend ins Leben gerufen, bei dem Dienstagabend jeder dem anderen auf humorvolle Art und Weise ein Gedicht seiner Wahl vorträgt. Hört sich langweilig an, aber das war es beim ersten Treffen gar nicht. Schließlich wird geklönt (wie man hier sagt) und man erweitert auf eine sehr amüsante Art und Weise seinen Horizont.

Und Donnerstagabend war in Oldenburg die Uninacht der Clubs.

Hier wurd dann auch nochmal die Sau rausgelassen, natürlich auch nur soweit es der Stundenplan für den Folgetag zulies. War ein guter, lustiger und frecher Abend und ist sehr zu empfehlen fürs nächste Jahr, falls das in der Form wieder sattfindet.

So, ende !

Tschüß ;)

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